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Thema im Roulette Forum:
Casino-Jackpot war ein "Softwarefehler"

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  1. #1
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    Standard Casino-Jackpot war ein "Softwarefehler"

    Ein Schweizer kämpft nach dem vermeintlichen Gewinn eines millionenschweren Jackpots im Casino Bregenz vor Gericht um die Ausbezahlung des Betrags. Die Casinos Austria beriefen sich auf einen Softwarefehler. Es habe sich um einen technischen Fehler in der Anzeige gehandelt. "Es war auch für unseren Gast am Automaten selbst zweifelsfrei erkennbar, dass er nicht gewonnen hatte", zitierte der ORF Tirol das Glücksspielunternehmen am Freitag.

    Fast 43 Mio. Euro

    Als er am 26. März 2011 bei einem Besuch im Bregenzer Casino den Jackpot auslöste und auf der Anzeige eine Summe von fast 43 Mio. Euro aufschien, Feuerwerk und Blinklicht inklusive, war die Freude bei dem Schweizer groß. Laut dem Casinobesucher entfernte dann aber ein Mitarbeiter den Chip des Automaten, um ihn zu überprüfen. Dabei kam laut ORF Tirol heraus, dass es sich um einen Softwarefehler handelte. Der Jackpot wurde nicht ausbezahlt.

    Softwarefehler

    Ein solcher Vorfall sei zwar bei den Casinos Austria noch nicht aufgetreten, aber etwa 2003 in einer Spielbank in Kapstadt, die von derselben Softwarefirma beliefert werde wie die Casinos Austria. Für einen Softwarefehler spreche zudem, dass der Höchstgewinn für den Austria-Jackpot nie über zwei Mio. Euro liegen könne und in dem Fall des Schweizers auch keine gültige Gewinnreihe angezeigt wurde, hieß es bei den Casinos Austria.

    "Sollte es tatsächlich ein Softwarefehler gewesen sein, was erst zu beweisen ist, so müssen die Casinos dafür gerade stehen"

    Der Innsbrucker Anwalt des Schweizers, Thomas Kerle, sah das Glücksspielunternehmen dennoch in der Verantwortung. "Sollte es tatsächlich ein Softwarefehler gewesen sein, was erst zu beweisen ist, so müssen die Casinos dafür gerade stehen", erklärte er. Das strafrechtliche Verfahren wurde laut dem Rundfunkbericht eingestellt. Der Schweizer will nun auf zivilrechtlichem Wege versuchen, an den Gewinn zu kommen.

    (APA)
  2. #2
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    Standard Casino-Jackpot war ein "Softwarefehler"

    Bregenz - Behar Merlaku (26) aus Dietikon ZH spielte am Automaten in einem Casino in der österreichischen Stadt xBregenz. Er hatte das ganz grosse Glück. Und bekommt doch keinen Rappen.

    Er hatte das ganz grosse Glück. Und bekommt doch keinen Rappen. Behar Merlaku (26) aus Dietikon ZH spielte am Automaten. Im Casino in der österreichischen Stadt Bregenz. "Plötzlich blinkten die Lämpchen, Musik ging an, es bimmelte", sagt der Bodenleger.

    Er hat gewonnen! Auf dem Spielautomaten-Bildschirm und auf der grossen Anzeigetafel leuchtet eine schier unglaubliche Summe auf: 42 949 672,86 Euro.

    "Es war ein unglaubliches Gefühl", erzählt Merlaku. "Meine Frau stand neben mir, wir jubelten." Wünsche schiesxsen dem Handwerker durch den Kopf, was er sich mit den Millionen alles kaufen könnte. Haus, Auto, Ferien. "Ich habe mit meinem Handy sofort gefilmt, weil alles so unwirklich schien."

    Doch der Traum vom Millionen-Vermögen platzt. "Plötzlich stand der Casino-Direktor vor mir und sagte, dass ich nicht gewonnen habe. Der Jackpot sei durch einen technischen Defekt ausgelöst worden, es handle sich um einen Softwarefehler."

    Abrupt steht der Glücksspieler vor dem Nichts. "Ein Mitarbeiter entfernte den Chip des Spielautomaten. Darauf werden die Spieldaten aufgezeichnet. Er verschwand damit im Computerraum", sagt Merlaku. "Vermutlich hat er da die Gewinndaten gelöscht."

    Der Schweizer wehrt sich. "Ich sagte, ich habe gewonnen und wolle das schriftlich. Der Direktor versuchte mich abzuwimmeln. Ich sollte gehen." Nach Stunden der Auseinandersetzung trifft die Polizei im Casino ein. "Sie nahmen alles auf", sagt Merlaku. Er hat Anzeige erstattet, einen Anwalt eingeschaltet.

    Der 26-Jährige will klagen. "Das Casino will mich übers Ohr hauen. Die denken, ich sei dumm. Aber das können sie mit mir nicht machen."

    Der Verlust der 43 Millionen deprimiert den jungen Familienvater. "Die ganze Geschichte macht mich psychisch fertig, ich bin mit den Nerven am Ende, kann nicht mal mehr schlafen. Zum Glück habe ich sonst eine xgute Zeit – vor einer Woche kam mein Sohn Erion zur Welt."

    Merlaku will kämpfen. "Wenn nötig bis an mein Lebensende."

    Gegenüber dem Fernsehsender ORF betonen die Casinos Austria, "dass es sich um einen technischen Fehler in der Anzeige gehandelt hat". Zahlen will das Casino darum nicht.

    (blick.ch)
  3. #3
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    Standard Der 43-Millionen-Ärger

    Casino bot 70 Euro und ein Nachtessen

    Mit ein paar lumpigen Euro und einem Gratis-Znacht will sich der Schweizer Bodenleger nicht abspeisen lassen.

    Seinen Jackpot-Gewinn im Casino Bregenz (A) hat Behar Merlaku (26) aus Dietikon ZH vor lauter Freude mit seinem Handy gefilmt: Die Lämpchen am Spielautomaten blinken, auf dem Display leuchten 42 949 672,86 Euro! "Es war ein unglaubliches Gefühl", sagt der junge Bodenleger, der vor xeiner Woche Vater geworden ist.

    Doch sein Spielerglück währt nur kurz. Schon kommt der Direktor des Casinos angerannt und dementiert den Gewinn. Es sei ein Computerfehler (BLICK berichtete). Wie kann das sein?
    "Der Gast hatte sein Spiel bereits beendet und die Aufbuchung des Guthabens auf seine Spielercard veranlasst", erklärt der Konzernsprecher der Casinos Austria, Martin Himmelbauer (44), gegenüber BLICK.

    Danach habe Behar Merlaku wohl noch mal auf den Startknopf gedrückt und ein weiteres Spiel aktiviert. Dadurch sei die Anzeige im Display unter Null gerutscht. "Das sollte bei Spielautomaten nicht passieren", so Himmelbauer. Denn dadurch sei ein Computerfehler aufgetreten, und folglich wurde "auf einem externen Display fälschlicherweise ein Gewinn von
    42 949 672.86 Euro angezeigt".

    Höchstgewinn: 4500 Euro

    Ausserdem sei es für den Casino-Gast aus der Schweiz klar ersichtlich gewesen, dass er nicht gewonnen haben konnte, meint Himmelbauer. "An dieser Maschine beträgt der Höchstgewinn 4500 Euro. Automatenspiel-Gewinne über eine Million Euro gibt es nur im Rahmen des sogenannten Mega Million Jackpots. Das sind allerdings andere Spielgeräte."

    Also wollen die Casinos Austria den Millionengewinn nicht auszahlen. Allerdings ein Nachtessen für Behar Merlaku und die Auszahlung seines an dem Abend gewonnen Gewinns von 70 Euro würde das Casino locker machen.

    "Als serviceorientiertes und kundenfreundliches Unternehmen ist es für uns selbstverständlich, dass wir uns für Unannehmlichkeiten entschuldigen und gegebenenfalls auch eine Einladung zum Dinner aussprechen", so Himmelbauer. "Dieser Gast wollte sich jedoch nicht einmal sein Guthaben auf der Karte auszahlen lassen, war sehr ungehalten und für ein ruhiges Gespräch nicht mehr zu gewinnen."

    (blick.ch)
  4. #4
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    Standard Ärger um Millionenjackpot

    Bregenz - Angeblich wurde jenem Schweizer, der nach einem vermeintlichen Rekordgewinn eines millionenschweren Jackpots im Casino Bregenz um die Ausbezahlung kämpft, als Versöhnungsangebot ein Abendessen angeboten. Martin Himmelbauer von den Casinos Austria weist das "als Unsinn" zurück.

    Behar Merlaku aus Dietikon war überglücklich, als er im März dieses Jahres den vermeintlichen Millionenjackpot von fast 43 Millionen auf der Anzeige eines Spielautomaten im Casino Bregenz auslöste. Jedoch währte das Glück nicht lange, da der Automat angeblich einen technischen Fehler aufwies und der Gewinn nicht gültig war.

    Laut dem Casinos Austria Sprecher Martin Himmelbauer handle es sich um einen IT Fehler, der immer wieder in unterschiedlichen Casinos weltweit auftrete. "Technik ist einfach nicht unfehlbar", schildert Himmelbauer gegenüber Vorarlberg Online. Der Spielautomat hätte einen Höchstgewinn von 4.500 Euro ausgewiesen und zudem hätte es bei Herrn Merlaku kein Gewinnereignis, sondern eine Errormeldung angezeigt. "Wahrscheinlich hat unser Gast zuvor noch ein weiteres Spiel aktiviert und danach ist dann der Display unter 0 gerutscht", mutmaßt der Casinos Austria- Sprecher. Dies sieht Thomas Kerle, seit zwei Wochen Anwalt von Behar Merlaku, anders: "Es gab bereits früher schon Vorfälle in Südafrika sowie in Amerika in den Jahren 2003 und 2008. Die Firma Atronic System hätte darauf hingewiesen, dass die Software fehlerhaft wäre."

    Damit wäre dem Casinos Austria Argument, dass man nur an speziellen Gewinnautomaten einen Millionenjackpot erreichen könne noch ein Hinweisschild anzuraten, dass technische Probleme nicht ausgeschlossen werden können. "Es war klar ersichtlich, dass man an diesem Automaten nicht mehr als 4.500 Euro gewinnen kann", verteidigt sich Himmelbauer. Merlaku sieht dies selbstverständlich anders.

    Merlaku wurde gesperrt

    Auf Nachfrage von Vorarlberg Online, ob Herr Merlaku noch weiter spielen könne, äußerte sich Himmelbauer: "Nachdem klar war, dass es sich um einen Softwarefehler handelte, war Herr Merlaku sehr erzürnt und wollte sich nicht einmal mehr den Rest des Einsatzes von 70 Euro auszahlen lassen. Er wurde ungehalten und wir haben ihn daraufhin sperren lassen." Dass der Mann mehr als enttäuscht und erbost war, scheint verständlich. Er erstattete daraufhin, unter seinem ersten Anwalt, Anzeige gegen Unbekannt, welche von der Staatsanwaltschaft Feldkirch abgelehnt wurde.

    Der Automat wurde laut Casinos Austria inzwischen ersetzt und Himmelbauer betont, dass Casinos Austria nur geprüfte und zugelassene Automaten in Betrieb hätte.

    Versöhnungsangebot? "Das ist Unsinn"

    Wie das Schweizer Newsportal blick.ch berichtet, wurden Behar Merlaku als Versöhnungsversuch seitens des Casinos ein läpisches Abendessen und 70 Euro angeboten, um sich für die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Diese Behauptung weist Casinos Austria- Sprecher Martin Himmelbauer auf Nachfrage von VOL.at zurück. "Das ist Unsinn. Wir hatten mit dem Gast seither keinerlei Kontakt mehr."

    Rechtsanwalt prüft zivilrechtliche Klage

    "Wir halten das Ganze nicht für ein Missverständnis. Daher befinden wir uns in der Vorbereitung für eine zivilrechtliche Klage", so Rechtsanwalt Kerle gegenüber Vorarlberg Online. In welcher Höhe man eine etwaige Klage ansetzen wolle konnte RA Thomas Kerle noch nicht bekannt geben. "Klar ist, dass sich Casinos Austria nicht einfach davonstehlen können", so der Rechtsvertreter von Merlaku.

    (austria.com)
  5. #5
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    Standard Automat defekt: Jackpotgewinner klagt Casinos Austria auf 5 Mio. Euro

    Glücksspielunternehmen verweigert Auszahlung von Automatengewinn über knapp 43 Millionen Euro

    Bregenz - Ein Schweizer Spielbankkunde will nach dem vermeintlichen Gewinn eines Jackpots in Höhe von fast 43 Millionen Euro im Casino Bregenz nun auf dem zivilrechtlichen Weg um die Auszahlung kämpfen, die das Casino mit Hinweis auf einen Softwarefehler an dem Automaten verweigert. Der Schweizer brachte am Landesgericht Feldkirch eine Klage in Höhe von vorerst fünf Millionen Euro ein, informierte der Innsbrucker Anwalt des Schweizers, Thomas Kerle, am Donnerstag in einer Aussendung. Zudem sei eine Sachverhaltsdarstellung an das Finanzamt als Kontrollorgan für das Glücksspiel ergangen, hieß es.

    Der Schweizer hatte am 26. März 2011 bei einem Besuch im Casino Bregenz den Jackpot ausgelöst. Auf der Anzeige schien zur Freude des Besuchers eine Summe von fast 43 Millionen Euro auf. Laut dem Mann entfernte dann aber ein Mitarbeiter den Chip des Automaten, um ihn zu überprüfen. Dabei stellte sich offenbar heraus, dass ein Softwarefehler vorlag. Es sei auch für den Kunden an der Anzeige klar erkennbar gewesen, dass er nicht gewonnen habe, zudem weise der Automat ein Gewinnlimit von 4.500 Euro aus, so das Glücksspielunternehmen.

    Software-Fehler sei nicht nachgewiesen

    Die Casinos Austria hätten bisher keine Bereitschaft gezeigt, zu einer Aufklärung der Vorkommnisse unter Einbeziehung unabhängiger Experten beizutragen, beklagte der Anwalt. Die Staatsanwaltschaft Feldkirch habe zudem einem Antrag auf Beschlagnahme des betroffenen Automaten am 30. März 2011 nicht stattgegeben. Der Software-Fehler, auf den sich das Casino berufe, sei daher bisher nicht nachgewiesen, so der Anwalt, der auch der Polizei mangelhafte Ermittlungsarbeit vorwarf. Das strafrechtliche Verfahren wurde dennoch bereits eingestellt.

    Casinos-Sprecher Martin Himmelbauer wollte sich am Donnerstag inhaltlich zu der Klage nicht äußern, da er diese bisher nicht kenne. "Wir wissen, dass rechtlich alles korrekt ist", betonte Himmelbauer. Dass man nicht gesprächsbereit sei, wies er zurück. Man habe sich um den Gast sofort nach dem Vorfall bemüht, dieser sei jedoch nicht zugänglich gewesen. Einen ähnlichen Automatenfehler habe es bei den Casinos Austria weder vorher noch nachher gegeben.

    (APA)
  6. #6
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    Standard Schweizer kämpft vor Gericht um Casino-Millionengewinn

    Die Anwälte eines Schweizer Casino-Besuchers, der in Bregenz 43 Millionen Euro gewonnen haben könnte, üben heftige Kritik an den Casinos Austria und dem Finanzministerium

    Innsbruck – Am 26. März klingelte im Casino in Bregenz ein Automat. Am Display erschien eine unglaubliche Gewinnsumme: 43 Millionen Euro. Der Schweizer, der davor sitzt, kann sein Glück kaum fassen. Bis ein Mitarbeiter des Casinos aufkreuzt, den Computer-Chip des Automaten an sich nimmt, um ihn zu überprüfen.

    Wenig später sprechen die Verantwortlichen bei den Casinos Austria von einem bedauerlichen Softwarefehler. Der Automat weise eigentlich ein Gewinnlimit von 4500 Euro auf. Der Gewinn werde – zur großen Enttäuschung des vermeintlichen Millionärs – nicht ausbezahlt.

    Klage eingereicht

    Der Schweizer will sich damit allerdings nicht abfinden. Auf einer Pressekonferenz erklärten seine Anwälte von der Kanzlei Kerle, Aigner & Pichler auch warum: „Warum soll ein Kunde dafür geradestehen, dass die Casinos Austria ein Software-Problem haben“, fragt Thomas Kerle am Montagvormittag.

    Der „Glücks-Pilz“ hat Klage eingereicht. Am 10. Jänner im kommenden Jahr wird in Vorarlberg erstmals verhandelt.

    Die Vorwürfe, die die Rechtsanwälte nun erheben, gehen aber deutlich weiter. Es ist nicht nur die Rede von einem Software-Fehler, für die ein Kunde nicht verantwortlich sei. Es ist auch die Rede von Versäumnissen der Staatsanwaltschaft. Und auch die Casinos Austria hätten wenig dazu beigetragen, den Fall aufzuklären.

    Automat wurde nicht untersucht

    „Der Automat wurde nicht sichergestellt, es wurde verhindert, dass die Maschine untersucht wird“, führte Kerle aus. „Ein Zeuge wurde unsanft vor die Türe gesetzt. Das Verfahren wurde eingestellt und keinem Antrag statt gegeben.“

    Zudem äußerten die Rechtsanwälte Kritik am Finanzministerium als Kontrollorgan des Glücksspiels. Dazu erklärte David Green, international tätiger Experte für Regulierung des Glücksspiels, dass das Finanzministerium in diesem Fall nicht versucht hat Aufklärung zu betreiben. „Die Glücksspiel-Industrie ist wie die Finanzindustrie globalisiert und gehört reguliert wie der Finanzmarkt“, mahnte Green. Die Verantwortung sei allerdings auf den Spieler abgewälzt worden. Die Regulierungsbehörde müsse hier aktiver sein.

    Die Klage des Schweizers läuft übrigens nicht auf die Gewinn-Summe, sondern „lediglich“ auf 5 Millionen Euro. Grund sind die Gerichtsgebühren. Bei der vollen Summe von 43 Millionen Euro wären rund 500.000 Euro fällig. Bei 5 Millionen Euro sind es immerhin „nur“ 60.000 Euro. Allerdings behalten sich die Kläger vor, die Summe während des Prozesses auszuweiten.

    (tt.com)
  7. #7
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    Standard Casino-Kunde: "Wir kämpfen um den Millionen-Jackpot"

    Alarm hat im März dieses Jahres Behar M. (26) an einem Automaten im Casino Bregenz ausgelöst - der vermeintliche Gewinn belief sich auf 43 Millionen Euro. Doch das Casino verweigerte die Auszahlung und gab als Begründung dafür einen Softwarefehler an. Nun folgt eine Millionenklage, Prozessauftakt ist am 10. Jänner. Anwalt Thomas Kerle und Casino-Kunde Behar M.: "Wir kämpfen um den Millionen-Gewinn!"

    Die Nacht vom 26. März 2011 wird Behar M., Bodenleger aus der Schweiz, sein Leben lang nicht vergessen: Denn gegen vier Uhr früh, kurz vor Schließung des Casinos Bregenz, fühlte er sich als frischgebackener Millionär. "Ein rotes Licht ging an, eine Fanfare ertönte, die Videowand zeigte meinen Gewinn an: rund 43 Millionen Euro", schilderte M. diesen Moment.

    Anwalt: "Mitarbeiter hat Beweise verändert"

    Doch ein herbeigeeilter Casino-Mitarbeiter machte all die Freude zunichte: "Softwarefehler!" Dann habe er durch dreimaliges Drücken und Codeeingabe den Betrag vom Automaten gelöscht. Das Ergebnis ist auf einem Polizeifoto zu sehen: "Cancel credit of 42,9 Mio. €." "Ein Mitarbeiter hat von außen ins System eingegriffen und Beweise verändert", sind M.s Anwälte überzeugt. Versuche, sich außergerichtlich zu einigen, scheiterten. Nun wird prozessiert.

    Es sei auch nicht der erste Automatenfehler: 2003 sei in Südafrika Ähnliches geschehen. Die Software sei anschließend korrigiert worden - und zwar weltweit. Er sei nun gespannt, wie die Casinos den Fehler beweisen wollen, so der Anwalt.

    (krone.at)
  8. #8
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    Standard Millionenklage um Mega-Jackpot

    Ein Schweizer klagt seinen 43-Mio.-Euro-Gewinn von den Casinos ein, seine Tiroler Anwälte erheben schwere Vorwürfe. Die Casinos vermuten dahinter ein Match um Casino-Lizenzen.

    Ein Kunde soll wegen eines nicht weiter bewiesenen Softwarefehlers auf einen Millionengewinn verzichten

    Innsbruck – Das rote Licht mit der Aufschrift "Jackpot" begann am Spielautomaten im Casino Bregenz zu leuchten, Musik begann zu spielen und der Schweizer Behar Merlaku und seine Ehefrau wähnten sich schlagartig um 43 Millionen Euro reicher. Das war am vergangenen 26. März um 4 Uhr Früh, von seinem Gewinn hat der 26-Jährige bis heute nichts gesehen. Die Casinos Austria verweigern die Auszahlung und verweisen auf einen Softwarefehler und auf das Auszahlungslimit von 4500 Euro auf diesem Automaten.

    Thomas Kerle und Stefan Aigner, die Tiroler Anwälte des Schweizers, haben mittlerweile die Casinos Austria verklagt, erster Verhandlungstermin ist am 10. Jänner in Feldkirch. Die Klagssumme beläuft sich auf 5 Mio. Euro und hat laut Kerle auch einen Grund. "Bei einer Klagssumme von 43 Millionen wären mehr als 500.000 Euro an Gerichtsgebühren fällig, nun sind es immer noch rund 62.000 Euro", erklärte Kerle gestern im Rahmen eines Pressegesprächs in Innsbruck. Die Klagssumme könne im Verlauf des Prozesses erhöht werden.

    Branchenkenner vermuten hinter der Klage auch ein Match um Casino-Lizenzen, die 2012 vergeben werden. Ein Konkurrent der Casinos Austria habe dem Schweizer Bodenleger den Prozess finanziert, um die Casinos Austria ins schiefe Licht zu rücken, wird gemutmaßt.

    Die Anwälte des Schweizers fahren indes schwere Geschütze auf. Sie werfen den Casinos Austria, der Staatsanwaltschaft und dem Finanzministerium schwere Versäumnisse vor. „Bis heute wurde verhindert, dass der Spielautomat und die Software von einer unabhängigen Stelle untersucht werden“, kritisiert Kerle: "Der Apparat liegt nun irgendwo in einem Lager." Das will Casino-Sprecher Martin Himmelbauer nicht stehen lassen. "Der Automat ist bei uns verwahrt und wird dem Gericht zur Verfügung stehen. Es kann jederzeit ein Sachverständiger kommen." Näher wolle man sich zum laufenden Verfahren nicht äußern.

    Anwalt Kerle wirft indes auch der Staatsanwaltschaft Feldkirch wirft vor, Beweismaterial nicht beschlagnahmt zu haben: So sei etwa der betroffene Automat nicht polizeilich sichergestellt worden, ebenso wenig wie die Bilder der Überwachungskameras oder ein Mitschnitt eines Anrufes des Casinos Bregenz bei der Bezirksleitstelle Bregenz oder ein Aktenvermerk der Polizei samt Lichtbildern. Auch sei ein Zeuge, der nach Kerles Angaben am betroffenen Abend "unsanft vor die Casino-Tür" gesetzt wurde, nicht ausfindig gemacht worden. "Und ohne Herrn Merlaku und dessen Ehefrau zu vernehmen und ohne einen unabhängigen Experten hinzuzuziehen, wurde das Verfahren am 28. April 2011 eingestellt", beklagen die Innsbrucker Anwälte. In der ominösen Spielnacht habe ein Casino-Mitarbeiter unmittelbar nach dem vermeintlichen Gewinn die Spielkarte des Schweizers – auf dem das Guthaben gespeichert wird – eingezogen und sei damit verschwunden. "Hier wurde Beweismaterial verfälscht", sagt Kerle. Mit dem Spielautomaten derselben Bauart habe es überdies bereits 2003 in einem Casino in Kapstadt Software-Probleme gegeben.

    Die Anwälte nehmen aber auch das Finanzministerium als Kontrollorgan in die Pflicht und orten Organisationsfehler im österreichischen Glücksspiel. "Wo ist die Kontrolle und wie ist es möglich, dass die Casinos Austria solche Vorfälle nicht melden und überprüfen müssen", so Kerle. Das Finanzministerium habe keinen Grund für "aufsichtsbehördliche Maßnahmen" gesehen.

    Merlaku selbst zeigt sich enttäuscht. "Bis heute haben die Casinos Austria keinen Kontakt zu mir gesucht."

    (tt.com)
  9. #9
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    Standard Brisanter Streit um „verlorenen“ 43-Millionen-Jackpot

    Die Casinos Austria ist mitten in der Lizenzvergabe mit einer großen Klage konfrontiert. Einem Kunden wurde die Auszahlung eines 43-Millionen-Jackpot unter dem Hinweis auf einen Softwarefehler verweigert.

    Innsbruck/Wien/Eid - Da staunte Behar Merlaku nicht schlecht. Knapp vor Betriebsschluss an diesem 25. März 2011 begann der einarmige Bandit in der Spielbank Bregenz, an dem Merlaku sein Glück versuchte, verrückt zu spielen: Ein akustisches Feuerwerk ertönte, und die Aufschrift "Jackpot" erschien – 42.949.672,86 Euro Gewinn. Noch mehr staunte der Schweizer Spielbankkunde jedoch, als ein Mitarbeiter der Casinos Austria (sie betreibt die Spielbank) herbeieilte und ihm die Auszahlung unter dem Hinweis auf einen Softwarefehler verweigerte.

    Der seither tobende Streit um den Gewinn beschäftigt nun die Justiz, nachdem Merlaku weder mit einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch Erfolg hatte (die Behörde hat das Verfahren ohne jegliche Einvernahmen im April eingestellt), noch eine Einigung mit der Casinos Austria (Casag) erzielte. "Wir haben beim Landesgericht Feldkirch eine Schadenersatzklage über fünf Mio. Euro gegen die Casinos Austria eingebracht", sagte Merlakus Anwalt Thomas Kerle am Montag. Der Streitwert sei wegen der anfallenden Gerichtsgebühren so niedrig angesetzt und habe nichts damit zu tun, dass man die Chancen auf einen Erfolg so gering einschätze, setzte der Jurist nach.

    Kerle erhebt schwere Vorwürfe gegen die Casag: Sie habe dem Spieler in Person des Saalchefs nicht nur signalisiert, dass er nichts gewonnen habe, sondern ihm auch die Spielkarte weggenommen. Das Unternehmen habe in der Zwischenzeit gegen Merlaku auch eine Casino-Sperre verhängt – mit dem Argument, er sei nicht bereit, die Spielbedingungen zu akzeptieren. Außerdem habe die Casag offensichtlich kein Interesse daran, den Vorfall durch eine unabhängige Stelle überprüfen zu lassen. Der Spielautomat sei entfernt worden.

    Kritik an der Aufsichtsbehörde

    Kerle übt aber auch Kritik am Glücksspielgesetz: "Der Staat bzw. das Finanzministerium als Aufsichts- und Kontrollbehörde werde nicht müde zu betonen, wie wichtig der Schutz des Spielers ist und dass dieser streng überwacht werden muss. Wie ist es dann möglich, dass die Casag nicht einmal verpflichtet ist, einen derartigen Vorfall unverzüglich zu melden?"

    Ein Antrag seiner Kanzlei an das Finanzministerium, eine Untersuchung einzuleiten und den Automaten durch einen unabhängigen Experten untersuchen zu lassen, sei am 3. November 2011 mit dem kurzen Hinweis, "es liegt kein Grund für aufsichtsbehördliche Maßnahmen vor", abgelehnt worden.

    Die Casag sieht den Fall naturgemäß anders. Der Kunde habe auch an der Anzeigetafel sehen müssen, dass er nicht gewonnen habe, heißt es in einer ersten Klagsbeantwortung, Ein Softwarefehler haben zu einer unrichtigen Gewinnanzeige sowohl am Automaten wie auch auf dem großen elektronischen Bildschirm geführt.

    Automat mit Gewinnlimit

    Außerdem habe der Automat ein Gewinnlimit von 4500 Euro ausgewiesen, argumentiert die von Lansky, Ganzger + Partner vertretene Casag. Der Automat sei nicht "verschwunden", er wurde aus dem Verkehr gezogen und stehe jederzeit für eine Untersuchung bereit. Am Montag hieß es auf "Presse"-Anfrage bei der Casag: "Zu einem laufenden Verfahren geben wir keine Stellungnahme ab."

    Für die Casag kommt das Verfahren zu einem ungünstigen Zeitpunkt, muss sich der heimische Glücksspielkonzern bei der gerade laufenden Neuausschreibung der Casino-Lizenzen doch erstmals bewerben und gegen in- und ausländische Konkurrenten durchsetzen. Die Casag betreibt derzeit alle zwölf heimischen Spielbanken. "Bei der Bewerbung müssen Unternehmen auch alle anhängigen Gerichtsverfahren anführen – es wird interessant, wie das Finanzministerium auf diesen Rechtsstreit Bedacht nimmt", sagt Kerle.

    AUF EINEN BLICK

    Der Schweizer Behar Merlaku kämpft um einen Super-Jackpot in Höhe von knapp 43 Mio. Euro vor Gericht und hat Casinos Austria geklagt. Seiner Meinung nach hat er diese Summe an einem Spielautomaten im Casino Bregenz gewonnen.

    Die Casinos Austria bestreitet dies und spricht von einem Systemfehler. Zudem habe der Automat ein Gewinnlimit von 4500 Euro gehabt. Für den Glücksspielkonzern kommt der Rechtsstreit zu einem ungünstigen Moment – mitten in der Ausschreibung der Casino-Lizenzen.


    (diepresse.com)
  10. #10
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    Standard Casino-Betreiber verweigert Spieler Millionengewinn

    Ein Schweizer knackt den Jackpot eines Glücksspielautomaten und gewinnt 43 Millionen Euro - doch der Casino-Betreiber will das Geld nicht auszahlen und spricht von einem Softwarefehler. Nun will der Mann sein Glück vor Gericht einklagen.

    Der Fall des Casino-Besuchers Behar Merlaku ist kurios. Im März versuchte der Schweizer in der Spielbank Bregenz sein Glück im Automatenspiel - und knackte den Jackpot. 43 Millionen Euro sollten ihm gehören.

    Doch Merlakus Glück war nur von kurzer Dauer: Die Casinos Austria AG verweigert dem Mann bis heute die Auszahlung. Die Begründung: Ein Softzwarefehler habe den Millionengewinn verursacht. Obendrein hat der 26-Jährige Casino-Verbot, weil er sich über die Vorgehensweise beschwerte.

    Weil er die Weigerung der Casinos Austria AG nicht akzeptiert, will Merlaku vor Gericht um sein Geld kämpfen."Ein Casinomitarbeiter hat einen Code in den Automaten eingetippt, die Anzeige gelöscht und ist mit der Chipkarte meines Mandanten verschwunden", sagte Merlakus Anwalt Thomas Kerle gegenüber der Financial Times Deutschland. Anschließend habe der Direktor des Glücksspielbetriebs einfach erklärt, dass der Jackpot durch einen Systemfehler ausgelöst worden sei - Automaten dieser Art hätten ein Auszahlungslimit von 4500 Euro.

    Für Kerle ist dieses Argument nicht stichhaltig: Er beharrt darauf, dass sein Mandant mit der Benutzung des Automaten einen Vertrag mit dem Casino eingegangen sei, aus dem Pflichten entstanden seien. "Die beinhalten, dass der Automat funktioniert", so Kerle.

    Vorwürfe erhebt der Anwalt auch gegen den Staat Österreich. Der Fall sei nicht ordungsgemäß kontrolliert und geprüft worden, die Aufsichtbehörden seien nicht eingeschritten. Der Glücksspielkonzern selbst will sich zu dem laufendem Verfahren nicht mehr äußern. Der FTD zufolge hieß es vorher jedoch noch aus Unternehmerkreisen, dass "rechtlich alles korrekt" abgelaufen sei.

    "Glückskind oder Opfer des österreichischen Systems?" - unter diesem Slogan haben Merlakus Anwälte sogar schon eine Pressekonferenz veranstaltet, um den Druck auf Casinos Austria zu erhöhen. Im September reichten sie beim Landesgericht Feldkirch Klage ein. Die erste Gerichtsverhandlung soll nun im Januar 2012 stattfinden.

    (sueddeutsche.de)

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