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Thema im Roulette Forum:
Inaudi's 1zu6 Wechselspiel mit kombinierter Plus-Minus-Progression

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Beiträge 1 bis 10 von 12
  1. #1
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    Standard Inaudi's 1zu6 Wechselspiel mit kombinierter Plus-Minus-Progression

    Hallo,

    ich beginne nun damit, das Wechselspiel von Inaudi ins Forum einzubringen. Ich hatte es mir einfacher vorgestellt, nach einem fertigen Text zu arbeiten, es aber doch ziemlich anstrengend. Den Anfang der Systemschrift, wo es um das Leben und Werk des Inaudi geht, habe ich vollständig weggelassen, aber Danny zukommen lassen, da es, wie ich finde, im Wiki besser aufgehoben ist. Das System folgt nun auch in mehreren Etappen, ich wollte nicht länger mit dem Beginn warten.

    Hier also meine Version zu Inaudi's Wechselsüpiel.

    Die beim Roulette gelegentlich auftretenden ganz eigentümlichen Abweichungen können rein rechnerisch mit Sicherheit nur auf der am häufigsten erscheinenden Einfachen Chance überbrückt werden.
    -- Jacques Inaudi, †1939
    Schon Henri Chateau schrieb in seinem bekannten Standardwerk der Roulettewissenschaft:

    „Dieses Buch wäre nicht vollständig, ohne ein Wort über das Spiel des bekannten Rechenkünstlers Jacques Inaudi zu sagen“ und im Anschluss daran erklärt er Inaudis's klassischesn Angriff auf die Deformierung der zweifachen Viererfigur.

    Inaudi hat aber vor allem eine ausgeklügelte Angriffstaktik auf den Einfachen Chancen mit einer kombinierten Plus-Minus-Progression entwickelt. Dieses sehr gute Roulettesystem ist zwar in den bekannten Fachwerken über das Roulettespiel ab und an erwähnt, aber lange Zeit nirgends ausführlich beschrieben worden. Vermutlich hat Inaudi sein System lange Zeit geheim gehalten und erst sehr spät einigen seiner Roulettefreunde in Paris übergeben.

    In seinen Vorbemerkungen schrieb Inaudi:

    „Je länger ich mich mit dem Roulettespiel und seinen Gewinnmöglichkeiten befasste, umso mehr musste ich erkennen, dass die Einfachen Chancen sich für ein Systemspiel am besten eignen. Ich hatte anfänglich geglaubt, die vollen Nummern als höchst zahlende Chance böten gegenüber den nur doppelt zahlenden Achtzehnergruppen gewisse Vorteile, musste dann aber feststellen, dass die beim Roulettespiel gelegentlich auftretenden ganz eigentümlichen Abweichungen mit Sicherheit nur auf den am häufigsten erscheinenden Chancen überbrückt und gemeistert werden können. Ich suchte nach einem Weg, die nur doppelte auf N-R, P-I und PS-M rein rechnerisch zu verbessern und es gelang mir, das Verlustverhältnis zum Gewinnverhältnis von 1:1 auf 1:6 herabzumindern. Ich kann immer nur eins verlieren, aber sechs gewinnen. Selbst in der ganz schwach gehaltenen Stufenprogression bleibt dieses Verhältnis von 1:6 bestehen, sodass ich zu5/6 mit dem Geld der Bank und nur zu 1/6 mit eigenem Geld arbeite.“

    Interessant, obwohl ganz einfach, ist auch der Marsch, den Inaudi seiner mathematischen Stufenprogression zugrunde gelegt hat. Das Spiel ist unkompliziert und in der Praxis einfach anwendbar. Es gibt kein langes Abwarten wie bei satzarmen Spielmethoden, auch muss, um zum Erfolg zu gelangen, kein bestimmtes „Soll“ an Würfen erfüllt werden. Der Spieler beginnt und hört auf, wenn es ihm beliebt. Deshalb eignet sich die Methode von Inaudi hervorragend für gelegentliche Spielbankbesuche und steht nicht für ein über Wochen währendes Rentenspiel.
  2. #2
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    Standard AW: Inaudi's 1zu6 Wechselspiel mit kombinierter Plus-Minus-Progression

    Folgende zwei Figuren bilden die Bestandteile des Marsches:

    Dreierserie        Dreierintermittenz
    o                        o
              o              o
              o                        o
              o              o
           x Satz                      o
                                    x Satz


    Es wird abgewartet, bis eine Chance dreimal hintereinander erschienen ist, worauf sie mit 1 Stück gesetzt wird. Ist die erwartete Viererserie erschienen, wird der Einsatz sowie der Gewinn stehen gelassen, es wird praktisch darauf spekuliert, dass die Serie weiter läuft. Im Falle eines Verlustes wird wieder eine Dreierserie abgewartet.

    Im Gewinnfall des Parolis wird der Serie noch einmal gefolgt, es wird jedoch von Gewinn und Einsatz 1 Stück abgezogen, so dass es mit 3 Stücken weitergeht. Im Verlustfall wird eine neue Dreierserie abgewartet.

    Hat sich jedoch eine Sechserserie gebildet, da dass auch der dritte Einsatz gewonnen ist, wird nicht weiter auf den Fortgang der Serie gesetzt. Das Serienspiel wird bis zum Abbruch der Serie unterbrochen und sodann eine neue Dreierserie abgewartet.

    Es werden demnach nur die Gewinncoups progressiert, sodass der Verlust immer nur den kleinsten Satz einer Staffel ausmacht.

    In derselben Weise, wie mit den Serien verfahren wird, wird auch die Intermittenz behandelt. Es wird abgewartet, bis drei isolierte Einerwürfe erschienen sind, worauf hin dem Lauf der Intermittenz gefolgt wird. Das heißt im Klartext, dass gegen die zuletzt erschienene Chance gesetzt wird. Im übrigen wird hier wie bei oben beschriebenem Serienspiel verfahren:

    Es wird mit der Plusstaffel 1-2-3 bis zum dritten Gewinncoup gespielt, nach Verlust wird die Neubildung einer Dreierintermittenz abgewartet.

    Zur Erläuterung dient die folgende schematische Übersicht:

    Serienspiel:

    1. Fall:
    N   R   Satz   Saldo
    o
        o
        o
        o
    o         -1      -1
    
    2. Fall:
    N   R   Satz   Saldo
    o
        o
        o
        o
        o     +1      +1
    o         -2      -1
    
    3. Fall:
    N   R   Satz   Saldo
    o
        o
        o
        o
        o     +1      +1
        o     +2      +3
    o         -3       0
    
    4. Fall:
    N   R   Satz   Saldo
    o
        o
        o
        o
        o     +1      +1
        o     +2      +3
        o     +3      +6


    Intermittenzspiel:

    1. Fall:
    N   R   Satz   Saldo
    o
    o
        o
    o
        o
        o     -1      -1
    
    2. Fall:
    N   R   Satz   Saldo
    o
    o
        o
    o
        o
    o         +1      +1
    o         -2      -1
    
    3. Fall:
    N   R   Satz   Saldo
    o
    o
        o
    o
        o
    o         +1      +1
        o     +2      +2
        o     -3       0
    
    4. Fall:
    N   R   Satz   Saldo
    o
    o
        o
    o
        o
    o         +1      +1
        o     +2      +3
    o         +3      +6


    Dieses sogenannte Wechselspiel wird auf gleichzeitig auf allen drei Chancen (N-R, P-I, PS-M) praktiziert.

    Jede Chance wird für sich betrachtet, nur in der Gesamtabrechnung werden alle drei Chancen zusammen gezogen.

    Nach dem Versagen einer Chance, d. h. nachdem sechsmal vergeblich versucht wurde, 3 aufeinanderfolgende Gewinncoups zu bekommen, findet eine sanfte Stufenprogression ihre Anwendung.

    Beim 7. Versuch werden anstatt der Grundeinheit von 1 Stück nunmehr 2 Stücke gesetzt, bei Gewinn also anstatt 1-2-3 jetzt 2-4-6. Nach drei weiteren vergeblichen Versuchen werden 3 Stücke, also 3-6-9, dann 4 Stücke 4-8-12 usw. nach der im nächsten Beitrag folgenden Staffel gesetzt.
  3. Folgendes Mitglied bedankt sich bei Wellenreiter61 für obigen Beitrag:

    jason (10.08.2011)

  4. #3
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    Standard AW: Inaudi's 1zu6 Wechselspiel mit kombinierter Plus-Minus-Progression

    Lfd. Nr. | Evtl. Verlustsaldo |  Einsätze  | Evtl. Gewinn
    ---------------------------------------------------------
      1.     |          -1        |  1(  2-  3)|      +6
      2.     |          -2        |  1(  2-  3)|      +5
      3.     |          -3        |  1(  2-  3)|      +4
      4.     |          -4        |  1(  2-  3)|      +3
      5.     |          -5        |  1(  2-  3)|      +2
      6.     |          -6        |  1(  2-  3)|      +1
    ---------------------------------------------------------
      7.     |          -8        |  2(  4-  6)|      +6
      8.     |         -10        |  2(  4-  6)|      +4
      9.     |         -12        |  2(  4-  6)|      +2
    ---------------------------------------------------------
     10.     |         -15        |  3(  6-  9)|      +6
     11.     |         -18        |  3(  6-  9)|      +3
    ---------------------------------------------------------
     12.     |         -22        |  4(  8- 12)|      +6
     13.     |         -27        |  5( 10- 15)|      +8
     14.     |         -33        |  6( 12- 18)|      +9
     15.     |         -40        |  7( 14- 21)|      +9
     16.     |         -48        |  8( 16- 24)|      +8
     17.     |         -57        |  9( 18- 27)|      +6
     18.     |         -67        | 10( 20- 30)|      +3
    ----------------------------------------------------------
     19.     |         -79        | 12( 24- 36)|      +5
     20.     |         -94        | 15( 30- 45)|     +11
     21.     |        -112        | 18( 36- 54)|     +14
     22.     |        -133        | 21( 42- 63)|     +14
     23.     |        -158        | 25( 50- 75)|     +17
     24.     |        -188        | 30( 60- 90)|     +22
     25.     |        -223        | 35( 70-105)|     +22
     26.     |        -263        | 40( 80-120)|     +17
     27.     |        -308        | 45( 90-135)|      +7
     28.     |        -358        | 50(100-150)|      -8
     29.     |        -418        | 60(120-180)|      +2
     30.     |        -488        | 70(140-210)|      +2
     31.     |        -573        | 85(170-255)|     +22
     32.     |        -673        |100(200-300)|     +27

    Progressiert wird nur nach einem effektiven Verlust, also nur nach dem Abbruch der Dreier- oder Viererserie (Dreierintermittenz oder Viererintermittenz), aber nicht nach dem Abbruch der Fünferserie bzw. Fünferintermittenz, da es hier keine Kapitaleinbuse mehr gibt.

    Sobald Satz 2 gewonnen hat, kann kein effektiver Verlust mehr eintreten, auch dann nicht, wenn der nächste Satz mit 3 Stücken verloren werden sollte.

    Gewinn bringen alle geraden und gebrochen Folgen von 6 Coups (Serien bzw. Intermittenzen), wobei jedesmal das Sechsfache des ersten Einsatzes gewonnen wird.

    Verlust dagegen bringen nur die Dreier- und Viererserien (Dreier- und Viererintermittenzen), wobei jedesmal nur ein einfacher Einsatz verloren wird.

    Neutral wirken sich die Zweier- und Fünferserien bzw. Intermittenzen aus, diese bringen weder Gewinn noch Verlust.
  5. #4
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    Standard AW: Inaudi's 1zu6 Wechselspiel mit kombinierter Plus-Minus-Progression

    Alle drei Einfachen Chancen werden unabhängig voneinander bis zum erfolgreichen Abschluss der Angriffe auf jeder Einzelchance progressiert. Ist der gewünschte Gewinn auf einer Chance eingetreten, so hat diese ihre Pflicht erfüllt und scheidet aus dem Spiel aus, bis auch die beiden übrigen Chancen mit Gewinn abgeschlossen werden konnten.

    Eine Sechserserie oder -intermittenz, die vor Satz 10 getroffen wird, beendet den Abgriff sofort mit Gewinn, da bis hier jeder Verlust getilgt wird und noch ein Gewinn verbleibt.

    Wird auf einer Chance der Satz 10 erreicht, wo wird die Progression verlangsamt, indem nun erst wieder 6x10, 3x12, 2x15, genau im gleichen Steigerungsverhältnis wie zu Beginn der Progression gesetzt wird. Kommt man auch hiermit nicht zum Ziel, so wird mit 6x18, 3x21, 2x25, dann mit 6x30, 3x35, 2x40 usw. progressiert wird.

    Erscheint nun inzwischen die Sechserserie oder -intermittenz, so muss anhand des Verlustsaldos in der Progressionsstaffel festgestellt werden, welcher Satz nunmehr an der Reihe ist. Liegt der Verlust noch über -57, sodass der Satz von 19 oder höher erreicht wird, wird wieder 6x..., 3x..., 2x... gesetzt. Denn jede Chance wird solange weiter bespielt, bis sie ein Plus erzielt hat.

    Beispiel:

    Es wird angenommen, dass nach der Tilgung eines Verlustes noch ein Minus von 90 Stücken verbleibt. Bei einem Verlustsaldo zwischen -79 und -94 beträgt der Satz 15, es wird 6x15, 3x18, 2x21 gesetzt.

    Nach dem Verlust der ersten 3 Einsätze beträgt der Saldo -135 und erscheint jetzt eine Sechserserie, gewinnt man 90 Stücke, der Verlustsaldo reduziert sich damit auf -45 Stücke. Demzufolge ist nun Satz 8 an der Reihe. Gewinnt dieser Satz, d.h. es erscheint nun eine Sechserserie, kommt man auf +3 und die betreffende Chance scheidet aus dem Spiel aus. Wird der Satz 8 jedoch verloren, dann kommt Satz 9 an die Reihe, und bei einem Verlust dieses Satzes wird wieder 6x10, 3x12, 2x15 usw. gesetzt.

    Nicht immer kommt man nach einer teilweisen Tilgung eines Verlustes gerade auf den den Satz 10 oder 18 usw. Steht nach einer Sechserserie z.B. ein Verlustsaldo zwischen -67 und -79, der den Satz 12 bedingt, so wird wie sonst mit dem Satz 10 verfahren, es wird also 6x12, 3x15, 2x18 usw. gesetzt.

    Resümee:

    Bei Gewinn mit Satz 1 bis 9 verbleibt ein Plus, die bespielte Chance wird sofort abgeschlossen.

    Bei Gewinn mit Satz 10 oder höher und auch nach Gewinn mit nur teilweiser Verlusttilgung werden die Staffelsätze aus der Progressionstabelle ermittelt.
    Geändert von Wellenreiter61 (11.08.2011 um 21:46 Uhr)
  6. #5
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    Standard AW: Inaudi's 1zu6 Wechselspiel mit kombinierter Plus-Minus-Progression

    Erscheinen von Zero

    Bei Erscheinen von Zero wird der Einsatz normalerweise gesperrt. Bei diesem Wechselspiel wird der Einsatz nicht erneuert sondern abgewartet, ob er im nachfolgenden Coup verloren oder wieder frei wird.

    Bei Verlust wird er normal als Verlust verbucht wie wenn der Verlust sofort eingetreten wäre. Wird der Einsatz wieder frei, so kommt man um seinen Gewinn. In diesem Falle wird jedoch nicht versucht, den durch Zero eingebüßten Gewinn durch einen vierten Serien- oder Intermittenzcoup auszugleichen sondern die nächste Satzgelegenheit abgewartet.

    Beispiel:

    N   R
    o
    o
        o   1
    o       2
        o   3
    ●
        ●
    Zero
    ●       frei
        o   Kein Satz!
    o
        o
    o
    o
    o
    ●


    Die angebrochene Figur lässt man auslaufen und setzt erst wieder bei der nächsten Satzgelegenheit.

    In Anhang befindet sich eine gesamte Demopartie, welche nachfolgend beschrieben wird.

    Die Einsätze sind durch große Kreise dargestellt, der Spielverlauf durch kleine.

    Der erste Einsatz erfolgte nach Spielbeginn im 4. Coup auf Fortsetzung der Intermittenz von PS-M. Wenn der Vorlauf am Tisch unbekannt ist, wird der erste notierte Coup immer als alleinstehend gewertet. Beim nächsten Wurf kommt es auf Schwarz und Pair zum Satz auf die Serie.

    Als erstes Chancenpaar scheidet P-I mit +2 aus dem Spiel aus. Beim folgenden Coup kommt auch N-R mit +6 zum Abschluss. Nach Verlust von 6x1 war hier gerade der erste Stufenprogressionssatz von 2 Stücken notwendig.

    Nun wird nur noch PS-M weiter verfolgt. Wie aus der Erläuterung hervorgeht, steigt der Satz bis auf 10 Stücke an, worauf die Verlangsamung 6x10, 3x12, 2x15 zur Anwendung kommt. Mit dem Satz 12 wird der 3. Pluspunkt und damit die teilweise Tilgung des auf -141 aufgelaufenen Verlustes erreicht, der übrige Minussaldo von -69 bedingt laut Tabelle den Satz 12 (6x12, 3x15, 2x18). Eine Sechserintermittenz reduziert den Saldo von -81 auf -9, und nach Erscheinen einer Sechserserie, die mit dem Satz von 2 Stücken gespielt wurde, kann auch das Chancenpaar PS-M mit einem Gewinn von +1 abgeschlossen werden.

    Sollte einmal wirklich ein Tag mit Minus beendet werden müssen, so wird der Minussaldo auf dem nächsten Tag vorgetragen und da weitergespielt, wo am Vortag aufgehört wurde. Dabei bleibt es dem Spieler überlassen, den Minussaldo auf alle 3 Einfachen Chancen aufzuteilen und jede Chance gleich mit einem höheren Satz zu setzen.
    Angehängte Grafiken
  7. #6
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    Standard AW: Inaudi's 1zu6 Wechselspiel mit kombinierter Plus-Minus-Progression

    Schlussbemerkungen

    Der Marsch der Methode Jacques Inaudi's „1zu6 Wechselspiel mit kombinierter Plus-Minus-Progression“ basiert auf den beiden Grundtendenzen jeder Spielpermanenz, den Serien und Wechsel. Wenn keine Neigung zur Serienbildung vorhanden ist, dominieren häufig die Intermittenzen, kommen keine Intermittenzen zustande, so sind im allgemeinen die Serien begünstigt. Dadurch treffen wir bei Versagen der Serie meistens auf der Intermittenz oder umgekehrt.

    Es ist eine Seltenheit, dass beide Grundformen gleichzeitig nicht in Erscheinung treten. Ist das aber einmal der Fall, sodass man in höhere Staffelsätze gerät, zeigt sich nach einiger Zeit im Zuge des Ausgleichs eine stärkere Aufholtendenz mindestens einer der beiden Grundformen:

    Entweder treten Serien oder Intermittenzen in erhöhtem Maße auf und bringen das investierte Kapital mit dem gewünschten Gewinn wieder zurück. So kommt es äußerst selten vor, dass die Sätze auf 2 Chancen zur gleichen Zeit auf 10 ansteigen.

    Zur Erklärung des Spiels diente ein kritischer Ausnahmetag, wie er vielleicht 1 bis 2 Mal im Monat in Erscheinung tritt.

    Meistens verläuft das Spiel jedoch regelmäßig und man erreicht sehr schnell sein Ziel. Die genaue Einhaltung der Regeln, insbesondere soweit diese die Ermittlung der Staffelsätze betreffen, sind neben Ausdauer und Konsequenz entscheidend für den Erfolg.

    Endnoten

    i) Thomas Westerburg fuhrt in seinem weit verbreitetem, aber schlecht recherchiertem Buch zu Inaudi folgendes aus
    (was zumindest teilweise aus derselben Quelle wie im vorliegenden Heft abgeschrieben scheint):
    „Jacques (1867-1939?). Gilt als größter Rechenkünstler aller Zeiten. Trat schon als 13jahriger in Paris in Varietés auf
    und loste jede Rechenaufgabe auf Anhieb im Kopf: Er multiplizierte zwölfstellige Ziffern mit zwölfstelligen Zahlen.
    Er zog die 32. Wurzel aus endlosen Zahlen. Als die Rechenmaschinen aufkamen trat er gegen diese Maschinen an.
    Er brachte das richtige Ergebnis früher als die Maschinen. Es ist kein Fall bekannt, das er je einen Fehler machte
    [sic]. Später trat er auch in Nord- und Südamerika und in Australien auf und erwarb ein großes Vermögen. Fachleute
    sind der Meinung, das an ihm ein großer Mathematiker verloren gegangen ist. Inaudi entwickelte auch ein interessantes
    Roulettesystem, das er mit Erfolg spielte, allerdings nur über 3000 Coups, dann brach er das Spiel ab und widmete
    sich anderen Rechenaufgaben. Henri Chateau in seinem ≫Standardwerk der Roulettewissenschaft≪ ... [☞ Endnote
    iii] ... Die Grundidee Inaudis deckt sich jedoch mit der in diesem Buch entwickelten Spielweise: Einfache
    Chancen, nach Figuren. Inaudi macht jedoch den Fehler, das er nur nach einer einzigen bestimmten Figur setzte, die
    sehr selten ist und dadurch eine tägliche sehr lange Sitzungsdauer erforderte. Er nahm aber seine Annonce immer
    ≫aus derselben Schublade≪ und setzte dadurch immer an der gleichen Stelle ... Er hatte eine echte Chance 50:50! Inaudi wartete das Erscheinen einer 8er Figur ab, die aus zwei direkt folgenden 4er-Serien bestand (z.B. N-N-N-N-RR-
    R-R). Dann setzte er auf den Abbruch der zweiten 4er-Serie, nämlich ≫N≪ Jacques Inaudi wäre auf lange Sicht mit
    dem Bespielen dieser Figur ohne ≫Fiktivspiel≪ niemals zu einem Dauererfolg gekommen. Er hatte a la longue die
    Hälfte der Satze gewonnen und die Hälfte verloren, und Zero hatte ihn ins Minus gebracht. Die von ihm ausgewählte
    8er-Figur erhielt in der Fachwelt den Namen ≫Inaudi-Figur.≪“(Westerburg, Thomas (Pseud.); Das Geheimnis
    des Roulette; Wien, Düsseldorf 1974 (ECON), S. 256f.)
    Die beschriebene 12er Figur wird diskutiert im Kapitel 8 von: Graph, Ludwig von; Roulette, Regeln, Chancen, Strategien;
    München 1984; 1987 (Hugendubel); 1989 (Heyne) u.d.T.: … Die neuen Wahrheiten
    Folgende nichtssagende Aussage stammt von roulette-magazin Ausgabe: Dezember 2008 No. 83 (zggr. 18.12.2009):
    INAUDI-FIGUR: „Leider habe ich bisher nichts über Jacques Inaudi, den französischen Mathematiker und Roulettewissenschaftler und seine Methode aus verschiedenen Fachbüchern erfahren können. Ein Bekannter, den ich ab und zu in der Spielbank treffe, hat mir erklärt, dass er seit mehr als 10 Jahren nach der Inaudi-Methode spielt und von
    seinen Gewinnen gut leben kann. Ich weiß nur, dass er nach einer 12er-Figur spielt. Da diese ja selten auftritt, erweitert
    er die laufende Permanenz durch eine 24fache Vervielfältigung. Nach meinen Beobachtungen gewinnt er mit Jetons
    zu 500 DM 1 – 2 Stücke pro Casinobesuch. Trotz der Vervielfältigung ist sein Spiel sehr satzarm, selten macht
    er mehr als 10 Satze am Abend. Mehr konnte ich nicht herausfinden. Vielleicht wissen Sie mehr über diese Methode
    und könnten über Ihre Erfahrungen berichten.“
    ANTWORT DER REDAKTION: Wir wissen natürlich nicht, was Ihr Bekannter spielt. Die Grundidee Inaudis besteht
    darin, auf den Abbruch einer Achterfigur zu spielen, die aus 4 Mal Rot und 4 Mal Schwarz besteht (das Gesagte
    gilt selbstverständlich auf die anderen beiden Einfachen Chancen). Allerdings geht aus den hinterlassenen
    Unterlagen nicht hervor, ob jede beliebig zusammengesetzte Figur aus 4 Mal Rot und 4 Mal Schwarz herangezogen
    worden ist oder nur die Figuren, die jeweils eine Viererserie auf Rot und eine Viererserie auf Schwarz enthalten,
    was das ganze Spiel natürlich sehr satzarm gestalten würde. Des weiteren spielte Inaudi bei seiner Demonstration
    nur wenige Coups, so dass ohne weiter gehende Kenntnisse seiner Methode kein abschließendes Urteil gefällt werden
    kann.
    ii ) Chateau, Henri (Pseudonym; *1858 †1932), der Legende nach französischer Versicherungsmathematiker, der im
    Auftrag der Spielbank Monte-Carlo Systemprüfungen durchführte. Verfasser von:
    * Chateau, Henri; La Science de la Roulette et du Trente et Quarante; Montrouge 1926 (Monde Moderne), 194S; dt.:
    Standardwerk der Roulettewissenschaft; Untermünstertal s. n., Garmisch (1976) (Globalpress), 137Bl; it.: La Scienza
    della Roulette …
    , 160S; als Mikrofilm: Bibliotheque Nationale (Paris): HS 13443
    * Chateau, Henri; Maitre du hazard; Montrouge 1929, 237S; [Roman]
    iii) Das Zitat findet sich in der deutschen Übersetzung auf S. 111. Richtig und vollständig zitiert heißt es:
    „Dieses Buch wäre nicht vollständig, ohne ein Wort über das Spiel des bekannten Rechenkünstlers Jacques Inaudi
    und das von Charles Henry, Professor an der Sorbonne. Wir können überings nicht versichern, dass diese Systeme,
    weder das eine noch das andere, ihre Probe bestanden haben. Denn das von Inaudi wurde nur über 3000 Würfe experimentiert, eine für eine Roulette-Studie ganz und gar unzureichende Anzahl, und das andere von Charles Henry
    wurde nach Aussagen des Autors kaum jemals angewandt. Worin besteht das System Inaudi? Wir werden es gleich
    sehen. Rot und Schwarz können in der Reihenfolge ihres Erscheinens eine unendliche Anzahl von Verbindungen
    oder Anordnungen formen. Theoretisch ist es gut möglich, dass Rot 100 mal oder 1000 mal hintereinander
    herauskommt; in Wirklichkeit aber war die längste Serie, die jemals beobachtet wurde 29 mal Passe. Diese Zahl ist
    groß genug, um sich mehr als 100 Octillionen von Verbindungen vorzustellen. Diese Verbindungen oder Figuren
    treten nicht alle gleich oft auf. Einige von ihnen sind sehr selten, andere erscheinen oft (Gesetz des Ecarts). Inaudi
    hat unter diesen Figuren eine Auswahl getroffen. Er hat unter ihnen eine von 9 Coups ausgewählt, wovon sich die
    ersten 8 aus 4 roten und 4 schwarzen zusammensetzen, und er spielt, wenn sich diese Figur zeigt, nur den 9. Coup
    und zwar 'gegen sie,' d.h. er spielt gegen die letzte Farbe dieser Figur, denn es ist tatsächlich viel wahrscheinlicher,
    dass diese Figur abbricht anstatt sich zu bilden. Es sei noch bemerkt, dass Inaudi im Verlauf seiner Versuche im
    'Parisisana' während 10 Tagen täglich 360 Coups gespielt und einen Gewinn von 164 Einheiten erzielt hat. Beim
    Spiel mit der Einheit von 400 Francs, was ihm das Spiel gestattete, hatte er in diesen 10 Tagen einen Gewinn von
    65.000 Francs auf einer einzelnen Chance realisiert, auf allen 3 einfachen Chancen der Roulette zusammen einen
    solchen von 196.800 Francs.“
  8. Folgendes Mitglied bedankt sich bei Wellenreiter61 für obigen Beitrag:

    jason (03.01.2012)

  9. #7
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    Standard AW: Inaudi's 1zu6 Wechselspiel mit kombinierter Plus-Minus-Progression

    Ein freundschaftliches hallo an alle Roulettefreunde und zuerst ein gutes neues Jahr.

    Seit einigen Tagen lese ich schon in den verschiedenen Themen, ich freue mich, dieses Roulette-Forum gefunden zu haben. Ich spiele nun seit über 20 Jahren Roulette und ich bin mittlerweile da angelangt, was ihr vielleicht Tendenzspiel nennt. Warum ich gerade in diesem Thema meinen ersten Beitrag schreibe, für mich waren die Ausgangsbasis die Zehnerfiguren, da ich nicht glauben wollte, dass man nur mit den Zweier-, Dreier- und Viererfiguren erfolgreich sein kann. Man muss in wenig geduldig sein, dann bilden sich innerhalb der 1024 möglcihen Figuren immer wieder Muster, die man erfolgreich bespielen kann. Meiner Erfahrung nach ist es mangelnde Geduld, was die meisten Spieler bei ihren Versuchen, das Roulette bezwingen zu wollen, scheitern lässt.

    Freundlicher Gruß an alle und viel Erfolg!

    brenzl
  10. #8
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    Standard AW: Inaudi's 1zu6 Wechselspiel mit kombinierter Plus-Minus-Progression

    dann bilden sich innerhalb der 1024 möglcihen Figuren immer wieder Muster, die man erfolgreich bespielen kann.
    Da soll es noch Möglichkeiten für Sätze geben? Ich habe meine (berehtigte?) Zweifel.

    Der große Zweifler
  11. #9
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    Standard AW: Inaudi's 1zu6 Wechselspiel mit kombinierter Plus-Minus-Progression

    Hallo du Zweifler

    Einer meiner entfernten Bekannten spielt nach eigener Aussage seit mehr als 10 Jahren nach der Methode. Wie er sagt, lebt er von seinen Spielgewinnen.

    Bekannt ist mir lediglich, er spielt nach einer Zwölferfigur und da diese wie Du es angemerkt hast, bekanntlich sehr selten vorkommt, erweitert er die fallende Permanenz um eine 24fache Vervielfältigung. Soweit ich bisher beobachten konnte, gewinnt dieser Spieler, er spielt mit 500 Euro Stücken, 1 - 2 Stücke pro Casinobesuch. Aber trotz der Vervielfältigung ist das Spiel immer noch sehr satzarm, wenn er 10 Male zum Satz kommt, ist es viel. Mehr konnte ich die ganzen Jahre über nicht beobachten, ansonsten ist dieser Spieler, was sein Spiel betrifft, sehr schweigsam. Vielleicht gibt es hier den ein oder anderen klugen Kopf, der Interesse daran hat, dieses Geheimnis zu entschlüsseln?

    Herzlichen Gruß

    brenzl
    Die Kugel fällt nie so, wie du dir das ausrechnest.
  12. #10
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    Standard AW: Inaudi's 1zu6 Wechselspiel mit kombinierter Plus-Minus-Progression

    Hallo brenzl,

    bei einem derart satzarmen spiel kann er locker mal über einen langen zeitraum im minus sein. wenn man sich bekannte schwankungen zu gemüte führt zweifel ich stark an, dass dein entfernter bekannter damit wirklich gut leben kann. vielleicht hat er ja auch eine andere gute nebenquelle?

    Liebe Grüsse

    CeeN

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