Bereits Mitglied? Registrieren

Passwort vergessen?

Mitgliedsname vergessen?

  Log Out

Möchtest Du wirklich schon beenden?


Thema im Roulette Forum:
60 Jahre "Faites vos Jeux" im Kasino Konstanz

+ Antworten
Schrift vergrößern Schrift verkleinern


Beiträge 1 bis 3 von 3
  1. #1
       Album 
    Registriert seit
    02.05.2009
    Ort
    Heute hier, morgen dort
    Beiträge
    1.916
    Themen
    542
    Findest Du diesen Beitrag hilfreich? Ja | Nein

    Standard 60 Jahre "Faites vos Jeux" im Kasino Konstanz

    60 Jahre Roulette, Black Jack und Poker: Das Konstanzer Kasino feiert an diesem Donnerstag Jubiläum - und das mit steigenden Umsatz- und Besucherzahlen. «Während der Spielbanken-Markt schrumpft, kann sich das Kasino Konstanz, nicht zuletzt auch wegen des starken Schweizer Frankens, entgegen dem Trend sehr gut behaupten», berichtete der Direktor der Spielbank, Agron Salihi. An der Seestraße, der Flaniermeile der Stadt am Bodensee, «steigen die Umsätze, die Spielerzahlen, das Trinkgeld», sagte ein Sprecher am Dienstag.

    Demnach spielten sich die Konstanzer nach eigenen Angaben in die Top Ten der deutschen Spielsalons. Im ersten Quartal 2011 stiegen die sogenannten Bruttospielerträge - Einsätze minus Gewinne - im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 51 Prozent. Grund seien auch die Besucher aus der Schweiz, die vom günstigen Wechselkurs profitierten und entsprechend höhere Spieleinsätze wagten, hieß es. Die Zahl der Besucher wuchs in den ersten drei Monaten dieses Jahres um zehn Prozent.

    Begonnen hat der Spielbetrieb nach Kasino-Angaben am 14. Juli 1951 mit vier Roulette- und Baccara-Tischen. Bereits eineinhalb Jahre später vergrößerte sich das Kasino um die Hälfte, im Lauf der Jahre wurde weiter angebaut. Heute kann im denkmalgeschützten Gebäude an der Seestraße auch Black Jack und Poker gespielt werden. Ein Pavillon an der Seestraße und eine Außenstelle am Bahnhof offerieren zusätzlich etwa 110 Automaten.

    Im Jubiläumsjahr wird nun wieder umgebaut: Beide Spielsäle und der Pavillon sollen von August an neu gestaltet werden. Künftig soll es auch einen Lounge-Bereich mit gelegentlicher Live-Musik geben. Um den Spielbetrieb nicht zu stören, wird nachts renoviert: Die Handwerker starten nach Angaben des Sprechers, sobald die Spieltische - werktags 2.00 Uhr, am Wochenende um 3.00 Uhr - abgeräumt sind.

    (dpa)
  2. #2
    Harvey ist offline
    Chef vom Dienst   Themeneröffner/in
       Album 
    Registriert seit
    02.05.2009
    Ort
    Heute hier, morgen dort
    Beiträge
    1.916
    Themen
    542
    Findest Du diesen Beitrag hilfreich? Ja | Nein

    Standard Kritische Töne sind verstummt

    Das Konstanzer Casino blickt auf 60 Jahre zurück. In dieser Zeit hat es durchaus auch turbulente Momente gegeben

    Beschaulich liegt die Konstanzer Spielbank an der Seestraße und ist für zehntausende Menschen im Jahr ein Anlaufpunkt für vergnügliche Abende.

    c_kn.jpg

    Doch die Zeiten waren nicht immer so beschaulich. Während der vergangenen 60 Jahre hat es auch Streit um und Ärger über die Spielbank gegeben. Das hat schon in den ersten Tagen ihres Bestehens begonnen. Alt-OB Franz Knapp (CDU) war seinerzeit treibende Kraft. Gegen die Kritik der evangelischen Kirche, sie hatte moralische Bedenken wegen des Glücksspiels, und mit Unterstützung der SPD sowie der Liberalen setzte er ein Jahr nach der Währungsreform von 1948 das Casino durch. Es werte den Tourismus auf und über Abgaben werde Geld in die Stadtkasse gespült, argumentierten die Befürworter. Die damalige badische Landesregierung mit Residenz in Freiburg erteilte die Konzession: Am 9. Juli 1949 eröffnete das Haus als Niederlassung der Spielbank Baden-Baden provisorisch im Hotel Wienerhof an der Bodanstraße.

    Aus Kreuzlingen hagelte es heftige Kritik. Das Konstanzer Casino sei eine Spielhölle und solle nur dem „Fischzug auf Schweizerfranken“ dienen, hieß es damals. Mit Demonstrationen der Verachtung zeigten die Nachbarn ihren Missmut. Im Sommer des Jahres 1949 wechselte die Spielbank ihren Sitz von der Bodanstraße ins Inselhotel und bald darauf in die heutige Villa an der Seestraße. Das stattliche Anwesen hatte sich bis zum Dritten Reich im Eigentum der jüdischen Familie Rothschild befunden. Sie war enteignet worden und erhielt es nach 1945 zurück. Die Familie verkaufte die Liegenschaft, die über den Landkreis in den Eigentum der Stadt überging. Im Frühjahr 1951 nahm die Spielbank Konstanz offiziell mit zwei Spieltischen ihren Betrieb an der Seestraße auf. Am 14. Juli 1951 warf Bertl Müller die erste Roulette-Kugel.

    Jahrzehnte lang betrieb eine Betreibergruppe um Hartmann Freiherr von Richthofen die Spielbanken in Baden-Baden und Konstanz, bis im Jahr 2003 das Innenministerium die Konzession an die landeseigene Baden-Württembergische Spielbanken GmbH übertrug. Ein Rechtsstreit war die Folge, bei dem das Konsortium den Kürzeren zog. Seither ist in der Gesellschaft Baden-Baden, Konstanz auch das Stuttgarter Casino vereint. Kritik an der Konstanzer Spielbank, die zuletzt ihre Zahlen stark gesteigert hat, ist heute nahezu überhaupt nicht mehr zu hören. Zuletzt war das vor zehn Jahren der Fall, als sich die FGL gegen eine Ausweitung des Spielangebots in Richtung Innenstadt aussprach, OB Horst Frank aber vorschlug, das Casino an ein Kongress- und Konzerthaus auf Klein Venedig anzugliedern.

    (suedkurier.de)
  3. #3
    Harvey ist offline
    Chef vom Dienst   Themeneröffner/in
       Album 
    Registriert seit
    02.05.2009
    Ort
    Heute hier, morgen dort
    Beiträge
    1.916
    Themen
    542
    Findest Du diesen Beitrag hilfreich? Ja | Nein

    Standard Casino steht vor der Betreiberfrage

    Noch in diesem Jahr könnte es notwendig werden, dass das Innenministerium die Konzessionen für die Spielbanken neu vergibt. Wie objektiv kann es bei der Berücksichtigung der eigenen Casino-Betriebsgesellschaft sein?

    Das Konstanzer Spielcasino zählt zu den acht erfolgreichsten in der Republik. Vielleicht noch in diesem Jahr könnte es vor einer großen Veränderung stehen, wenn die Konzession für seinen Betrieb neu vergeben werden muss. Dabei steht das Innenministerium vor dem ungewöhnlichen Verfahren, die Lizenz an ihre eigene Gesellschaft zu vergeben – eine Zwickmühle.

    Je mehr alle drei staatlichen Spielbanken – in Konstanz und auch Stuttgart sowie Baden-Baden – einnehmen, desto mehr Geld fließt über Abgaben in die Landeskasse: zwischen 60 und 80 Prozent des Bruttospielertrags. Für 2011 lagen die Erwartungen zuletzt bei rund 67 Millionen Euro. Ein verhältnismäßig großer Teil kommt aus dem Konstanzer Haus. Wer darin und auch in den zwei Schwesterhäusern in Baden-Baden und Stuttgart künftig das Sagen haben wird, ist noch ungewiss. Turnusgemäß muss das Innenministerium als zuständige Behörde kommendes Jahr die Konzessionen für den Spielbankenbetrieb neu vergeben. Im Zuge einer Reform des Glücksspielstaatsvertrags könnte das aus rechtlicher Sicht aber bereits schon 2012 notwendig werden, sagt Ministeriumssprecher Andreas Schanz.

    Um den Spielbankenbetrieb kann sich jeder Interessent bewerben. Voraussetzung ist, dass er die Vorgaben des Spielbankengesetzes und des dann gültigen Glücksspielstaatsvertrages erfüllt. Diese Anforderung werde in der europaweiten Ausschreibung über den Staatsanzeiger klar definiert, heißt es weiter aus dem Innenministerium. Die eingehenden Bewerbungen würden von externen Fachleuten begutachtet. Sie schlagen dem Innenministerium Kandidaten vor. Dass unter den Bewerbern wieder die landeseigene Baden-Württembergische Spielbanken GmbH sein wird, daran ließ ein Sprecher kürzlich keinen Zweifel. Seit 2003 betreibt sie die drei Spielbanken. Zuvor hatte sich das Ministerium gegen einen bisherigen privaten Betreiber und für die Landestochter entschieden. Egal, wer Herr der Roulettetische ist, an den Abgaben an das Land ändert das nichts.

    Das eigene Unternehmen sei in diesem Verfahren ein Bewerber "wie jeder andere", sagt Andreas Schanz vom Innenministerium. Dieses werde schlussendlich eine Entscheidung fällen und objektive Kriterien anlegen. Entscheidet es sich wieder für das eigene Unternehmen, wären dadurch zwar der Fortbestand der Spielbanken GmbH und die Verlässlichkeit für alle Mitarbeiter auch in Konstanz zementiert. Unterlegene Bewerber könnten dem Ministerium in diesem Fall jedoch Subjektivität vorwerfen, weil es sich, überspitzt gesagt, quasi selbst die Konzession vergeben hätte. Sie hätten aber eine Chance, sich zu wehren. Sie könnten beim Vergabegericht gegen die Entscheidung klagen – dieses ist dem Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg angegliedert.

    (suedkurier.de)

Ähnliche Themen

  1. Casinos-Austria-Chef fordert "SOKO Glücksspiel"
    Von Harvey im Forum Aktuelles
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 13.03.2012, 18:30
  2. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 19.05.2011, 16:14
  3. Online-Casino schickt "Film noir" ins Fernsehen
    Von Harvey im Forum Online-Casinos
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 28.04.2011, 17:59
  4. Plus-Forschung: Roulette-Strategie "La Tresse" - Der Zopf
    Von Plus im Forum Roulette-Strategien und Roulette-Systeme
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 21.01.2011, 00:37
  5. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 21.12.2009, 15:38

Namensschilder

jeux.org

casino konstanz salihi

Casino konstanz 60
faites vos jeux!
andreas schanz innenministerium konzession
casino konstanz erfahrungen
spielbank konstanz mitarbeiter
casino konstanz
casino konstanz roulette
casino konstanz spieleinsatz
casino konstanz erfahrungsbericht
spielbank konstanz brutto spielergebnis
roulette faites
konstanz casino salihi 2011
60 jahre spielbank konstanz
Permanenz Roulette konstanz
casino konstanz erfahrung
spielbank konstanz forum
klage richthofen spielbank baden-baden konzession