Psi-Playing mit Black Jack
Russel Targ, Mitarbeiter im berühmten Stanford-Institut (USA), der schon 25 Jahre als Physiker tätig war und durch zahlreiche Beiträge zur Laser-, Optik- und Mikrowellenforschung berühmt wurde, als sein Buch „The Mind Race“ (deutscher Titel: „Jeder hat ein 3. Auge“, ISBN 3-442-11783-6) veröffentlicht wurde, schrieb darin:
JEDER IST SEINES GLÜCKES SCHMIED
Bestimmte Glücksspiele scheinen für den angehenden Psi-Praktiker wie geschaffen. Dazu gehören Lotterie (R.T. gewann dank einem glücklichen Einfall beim ersten und einzigen Versuch mit der New Yorker Staatslotterie ein nettes Sümmchen, während wir dieses Kapitel verfaßten), professionelle Sportereignisse, der Börsenmarkt und das nach Kasinoregeln gespielte Siebzehn-und-vier. Sollten Sie mit Ihren psychischen Fähigkeiten herumexperimentieren wollen, um auf den Geschmack zu kommen, dann schlagen wir vor, daß Sie sich für eine freundschaftliche Runde Siebzehn-und-vier in den eigenen vier Wänden entscheiden.
Siebzehn-und-vier gehört zu jenen Kartenspielen, bei denen es der unerfahrene Spieler im Kasino am längsten aushält, bevor er Haus und Hof verliert. Dies, weil es von allen Glücksspielen das einzige ist, bei dem Kasino und Spieler beinahe gleiche Gewinnchancen haben. Gehören Sie zu den laufenden Kartenzählwerken, und können Sie sich an alle ausgeteilten Figurenkarten erinnern, so haben Sie sogar sehr gute Gewinnchancen – das heißt, bis man Ihre Methode aufdeckt und Sie aus dem Kasino wirft. Doch auch mit Psi können Sie bei Siebzehn-und-vier zuverlässig gewinnen.
Wann immer Siebzehn-und-vier um Geld gespielt wird, hat der Spieler zwei Entscheidungen zu treffen. Vor Austeilung der Karten muß er die Höhe seines Einsatzes bestimmen; dann muß er beschließen, wie viele Karten ihm der Croupier austeilen soll. Nehmen wir an, Sie seien ein erfahrener Kartenspieler, verstünden sich aber nicht aufs Kartenzählen (gemeint sind Basisstrategie-Spieler...PsiPlayer). Dies gibt Ihnen Gelegenheit, Ihr Geld ganz langsam zu verlieren, das heißt, sollte nicht irgend etwas das Glück leicht zu ihren Gunsten neigen.
Nehmen Sie an einer Spielrunde teil, bei der Sie vor Austeilen der Karten ihren Einsatz überall zwischen 1 und 20 Dollar (Deutschland: 10 bis 200 Euro...Vish) ansiedeln können, eröffnet sich Ihnen eine hervorragende Chance: Sie können, wenn Sie fühlen, daß Sie kein Glück haben, den Mindesteinsatz wetten, dann mit Höchsteinsatz spielen, wenn Sie fühlen, daß Sie alle Chips einstreichen werden. Sollten Sie Gewinn und Verlust tatsächlich nur zufällig erraten, dann werden Sie in einem Spiel 5 von 10 Einsätzen richtig raten. Bei diesem System müssen Sie nur noch ein weiteres Ergebnis erraten – somit sechs außer zehn - , um den Vorsprung nicht zu verlieren.
Betrachten Sie folgende Möglichkeiten: Angenommen, Sie besitzen ein minimales Psi-Talent, das Sie noch nicht entwickelt haben, sorgt diese Strrategie dafür, daß Sie selbst dann Geld gewinnen, wenn Sie etwas mehr als die Hälfte der Runden verlieren – weil Sie in den folgenden Runden weniger einsetzen werden. Geht Ihnen jegliche psychische Fähigkeit ab (eine Möglichkeit, die wir entschieden abstreiten), unterliegen Ihre Wetten dem reinen Zufall und können nichts an Ihrer Gewinn- und Verlustquote ändern. Der Croupier wird Sie nur als seltsamen Kautz einstufen.
Andererseits käme es nach 50 Runden – falls 60% Ihrer 20-Dollar-Einsätze gewinnen würden – zu folgendem Ergebnis: Im Durchschnitt würden Sie rein zufällig (fast...Vish) 25 Runden gewinnen; das können wir nicht ändern. Von diesen hätten Sie in 60% (15 Runden) der Fälle 20 Dollar eingesetzt, macht 300 Dollar. Dazu zählen Sie 10 Runden mit einem Gewinn von 1 Dollar, macht 10 Dollar. Ihre erfolgreichen Runden würden Ihnen somit 310 Dollar einspielen. In den verlierenden Runden müßten Sie 15mal 1 Dollar, also 15 Dollar, plus 10mal 20 Dollar, also insgesamt 200 Dollar zurückzahlen. Ihr Gesamtverlust betrüge demnach 215 Dollar. Also: selbst wenn Sie die Hälfte der Runden verlieren würden, stünde das Glück noch immer auf Ihrer Seite: Es blieben Ihnen nämlich 95 Dollar übrig. Kein Grund zum Jubeln, aber besser als die angedeutete Alternative.
Um diesen kleinen Gewinn einzutreiben, müßten Sie in sechs aus zehn Fällen richtig raten, wobei Ihnen der Zufall allein schon fünf aus 10 Treffern zuspielt. Obwohl die korrekte Wahl in 60% von 50 Fällen statistisch nicht signifikant ist, erweist sie sich gepaart mit einer zuträglichen Einsatzstrategie (PsiPlayer: Er meint hier die Basisstrategie) als sichere Einnahmequelle.
Noch ein abschließender Gedanke: Wir möchten Ihnen ganz eindringlich dazu raten, diese Strategie erst zu Hause mit Freunden auszuprobieren, bevor Sie auf das nächste Flugzeug nach Monte Carlo, Las Vegas oder Atlantic City hüpfen. (Seite 302 bis 305)
Zitatende.
Wenn wir die postings von dem professionellen Spieler und User jackson in dem Thread Vorschlag, Black Jack Forum verfolgen, wird neben seinen Angaben zum Counting deutlich, daß er auch ein Einfühlen in dem Lauf der Karten einfordert.
Als ich vor Jahren für kurzeZeit in einer Discothek in Indien einen Gambling-Room leitete (auf privater Basis) und dort auch die Karten beim Black Jack dealte, wurde ganz schnell deutlich, daß es immer eine Box gab, die den ganzen Abend im Gewinn dominierte. Da konnte sich ransetzen wer wollte!
Wenn man andererseits das Counten alleine sieht, dann erinnere ich mich an das Buch von den Physikern Rüsenberg und Hohlfeld Black Jack – Eine Einführung mit Trainingsteil, die ausrechneten, daß selbst ein Spiel mit fast 1 1/2% Überlegenheit vorübergehend mit 100.000 DM im Minus sein kann!
Dazu kommt, das selbst der berühmte Ken Uston mit seiner Spielergruppe erstaunt war, wenn es nicht zu dem erwarteten Gewinn kam, den er vorher ausgerechnet hatte. Es war weit weniger (MILLION DOLLAR BLACK JACK)!
Hier spielt offensichtlich eine Fehlerquote mit, die man unbedingt einbeziehen sollte. Ich habe beispielsweise bei mir entdeckt, daß ich etwa um einen halben Prozent schwanke. Wenn ich diese Zahl von 1 ½ Prozent abziehe, bleibt nur 1 % übrig. Zuzüglich obige Minus-Schwankungen und mit der ganzen Arbeit des Countens wird es ziemlich wacklig.
Deswegen ziehe ich ein Spiel mit Intuition und einem Einfühlen vor.
Gruß
Psi

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