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So wollte ich es nicht verstanden haben. Ich meine nur, verläßt man sich vollständig auf sein Bauchgefühl, was die meisten für Intuition halten, wird man weder besser noch schlechter abschneiden als mit einem System. Egal welcher Mathematiker dahinter steckt.
Die Ausgangsfrage war jedoch, ist eine Spielweise, die mehrere Satzentscheidungen beinhaltet, eine flexible Spielweise oder ist das immer noch eine starre Spielweise?
Oder ist eine Spielweise erst dann flexibel, wenn verschiedene Konstellationen verschiedene Satzmöglichkeiten offen läßt? Auf was verläßt man sich in diesem Fall? Meist wird das in den Regeln dann als schwammig bezeichnet. Oder wird eine Spielweise bei solchen Möglichkeiten wieder starr, wenn man z.B. in der Permanenz dann weiter zurück gehen muss, um eine eindeutige Satzmöglichkeit auszumachen?
Ganz so einfach läßt sich das meines erachtens nach nicht klären.
also dann will ich mich auch mal kurz dazu einmischen................
's gibt so im groben und ganzen zwei verschiedene Reaktionen auf so umfangreiche Sachen wie beispielsweise 's Tendenzspiel, weil dafuer muss mer doch 'n bissel was ueber die (Un)Faehigkeiten des Zufalls wissen.............
's erste Lager von Reaktionen:
Erstaunen ueber den Umfang 'ner Roulette-Strategie, meistens verbunden mit der erschreckten Frage, ob mer das denn alles lesen soll. Beispiel dazu:
's kommt die Frage zum TVS-Spiel, ob's denn auch 'ne Satzanweisung dazu gibt, die ganzen Tabellen werden nicht gebraucht...........
Leut', die einfach bloss mal g'schwind 'n paar einfache Regeln auswendig lernen wollen, um damit schnell und unproblematisch in die Riege der Berufsspieler aufzusteigen, also die grosse Kohle machen wollen, sind mit Sicherheit den Rest ihrer Tage mit den ueblichen System-Spielangeboten besser bedient..............
's zweite Lager:
sind alles Allerweltsweisheiten, die Anwendung von Intuition - einfach laecherlich. Die Leut' sind bei Ihrer Art Gelaechter auch weiterhin in bester Gesellschaft.............
's bleiben dann bloss noch 'n paar wenige, die sich ernsthaft mit den (Un)moeglichkeiten des Zufalls und wissenbasierter Intuition aus'nandersetzen.................
Mer muss sich 's Ganze d'rum'rum in der Roulette-Szene aber auch mal angucken (die praktizierenden Kesselglubscher sind nicht angesprochen.........):
Da tummeln sich jede Menge Profis, siehe die beiden oben genannten Lager. Die int'ressieren sich trotz allem regelmaessig fuer Tendenzspielereien, mer muss ich ja schon irgendwo fragen, ob und warum die wohl nix and'res zu tun haben. Waren die vielleicht trotz ihrer professionellen Roulette-Kenntnisse nicht so richtig erfolgreich??????????
bis denne
liebe Gruesse
Danny
Everything will be ok in the end ...
if it's not ok ... it's not the end!
Die Progression ist, nachdem sie im Fun-Mod fast 600 Stücke Gewinn brachte,
dann mit den 1000 Stücken Spielgeld abgeschmiert.
Ich habe Casino-War gespielt. Das ist eine schnelle 1 : 1 Geschichte ohne Zero.
Bei Verlust habe ich mit gleichem Einsatz weitergespielt und nur nach Gewinn einmalig um 1Stück erhöht.
Theoretisch sollte man bei fast ausgeglichenem Spiel irgendwann mal ein Plus erreichen. Oder ?
Das Spiel endete mit 128 Verlusten gegen 98 Gewinnen.
Es begann 5:1, 18:6, 35:18, 91:62, 99:66 bis bei 128:98 das Ende erreicht war.
Das Verrückte:
in diesem Spiel wäre mit der Martingale nichts angebrannt,
in den davor gewonnenen Spielen wäre es öfter verbrannt.
Das ist so nicht richtig, tatsächlich ist der Hausvorteil bei Casino War höher als bei französischem Roulette mit Zero. Der Hausvorteil liegt je nach Spielregel zwischen 2,33% und 2,88%.
Im Prinzip handelt es sich bei Casino War um eine 1:1 Wette, entweder Du gewinnst durch eine höhere Karte als die des Dealers oder Du verlierst durch eine niedrigere Karte als der Dealer hält.
Bei einem Gleichstand der Karten hast Du zwei Möglichkeiten:
Du gibtst auf. Hierdurch verlierst Du die Häfte Deines Einsatzes.
Du ziehst in den "Krieg" (War). Du musst Deinen Einsatz der Ante-Wette, so nennt man bei Casino War den Einsatz, verdoppeln, es werden neue Karten ausgegeben. Die Chance, den "Kreig" zu gewinnen steht wieder bei 1:1.
Im Regelfall werden bei Kartenspielen allgemein keine so hohen Tischlimits angeboten. Es würde mich nicht wundern, wenn das Tischlimit bei Casino War bei 100 Stücken liegt. Ein Martingale-Spieler hat dann ein Problem, wenn er bereits bei 64 Stücken Einsatz angekommen ist und einen Kartengleichstand mit dem Dealer hat. Denn im allgemeinen wird empfohlen, stets in den "Krieg" zu ziehen, dies soll den Hausvorteil um ~1% verringern.
Bei einigen Varianten kann man zusätzlich zur Ante-Wette auf einen Gleichstand setzen. Normalerweise steht die Tie-Wette in ihrer Höhe in keinerlei Beziehung zur Ante-Wette, d.h. die Höhe der Tie-Wette kann frei im Rahmen der vorgegebenen Limits gewählt werden. Die Auszahlung einer Tie-Wette dürfte 10 für 1 sein.
Ich war zwar nicht gefragt, aber ich sag's Dir trotzdem.............
Der Hausvorteil kommt aus der Tie-Wette. Beispielsweise legste $5 auf 'n Tisch, und du ziehst wegen gleichen Kartenwerten in den Krieg. Jetzt musste dazu nochmal $5 auf 'n Tisch legen. Gewinnste den Krieg, bekommste aber keine 1:1-Auszahlung, also keine $10 zurück, die Du ja gesetzt hast, sondern trotzdem bloss $5. Mit 'm Krieg riskierste also nochmal doppelte Kohle extra, um im Prinzip Deine erste Wette zu gewinnen............
Hier mal 'ne Tabelle mit 'm Hausvorteil beim Casino War:
Casino War House Edge
Number of Decks
Bonus
No Bonus
Surrender
Tie Bet
1
2.06%
2.42%
2.94%
35.29%
2
2.24%
2.70%
3.40%
25.24%
3
2.29%
2.79%
3.55%
21.94%
4
2.31%
2.84%
3.62%
20.29%
5
2.32%
2.86%
3.67%
19.31%
6
2.33%
2.88%
3.70%
18.65%
7
2.34%
2.89%
3.72%
18.18%
8
2.34%
2.90%
3.73%
17.83%
Quelle: Wizard of Odds
Ich hab' das Spiel auch mal ausprobiert, ich bin dabei ueber die laengste Verlust-Folge meines Lebens gestolpert. Also 30 Verluste hinter'nander waren's bestimmt, wenn nicht noch 'n paar mehr................
bis denne
liebe Gruesse
Danny
Everything will be ok in the end ...
if it's not ok ... it's not the end!
danke für die Tabelle, ich wollte gerade eine ähnliche Tabelle einstellen. Du hättest es aber auch einfacher ausdrücken können. Gewinnt man den Krieg, hat man, um bei Deinen Zahlen zu bleiben, 10$ gesetzt, bekommt aber nur 15 ausbezahlt. Würde man ohne den Krieg gewinnen, bekäme man bei 5$ 10 ausbezahlt, der Gewinn beträgt in beiden Fällen 5$.
Ich habe noch eine Formel gefunden, nach der der Hausvorteil bei Casino War berechnet werden kann: