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Thema im Roulette Forum:
Alpencasino in Nöten

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    Standard Alpencasino in Nöten

    Garmisch-Partenkirchen - In zwei bis vier Jahren könnte die letzte Kugel in der Spielbank Garmisch-Partenkirchen gefallen sein: Der Ertrag sinkt, jetzt sollen Stellen abgebaut werden. Für die Gemeinde steht viel Geld auf dem Spiel.

    Im Jahr 2010 fiel die nächste Marke: Zum ersten Mal sank der Bruttospielertrag, die entscheidende Messgröße für die neun staatlichen Spielbanken in Bayern, im Garmisch-Partenkirchner Alpencasino unter die Zehn-Millionen-Euro- Grenze.

    Damit hatte Direktor Peter Koppelstätter in der Bilanz zum wiederholten Male einen Verlust bekanntgeben müssen. Im Grunde gehe das seit 2005 so, schildert Direktionsassistent Karlheinz Federle im Gespräch mit dem Tagblatt. "2004 war unser letztes richtig starkes Jahr." Der Bruttospielertrag lag da bei 28 Millionen Euro, 2010 waren’s nur noch 9,986. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres bewegt sich das Alpencasino, 1955 eröffnet und 1985 in den Neubau an der Garmischer Fußgängerzone umgezogen, auf den Spuren des Vorjahres. Die stetigen Verluste spürt auch der Markt: Er erhält monatlich 15 Prozent des Bruttospielertrages. Je weniger Geld also die Gäste im Alpencasino ausgeben, umso weniger Geld fließt ans Rathaus. Im gesamten Jahr 2010 waren das 1,497 Millionen Euro und damit etwa 150 000 Euro weniger als im Vorjahr. "Dass neben dem für uns schmerzhaften Rückgang der Spielbankabgabe als gemeindliche Einnahme nun auch noch Arbeitsplätze abgebaut werden sollen, mag zwar die logische Konsequenz der wirtschaftlichen Entwicklung sein, wiegt aber für uns und natürlich die Betroffenen umso schlimmer", meint Bürgermeister Thomas Schmid.

    Es könnte noch viel schlimmer kommen. Das befürchten die inzwischen knapp 90 Beschäftigten – es waren schon mal gut über 100 Mitarbeiter. Insgesamt 140 Stellen möchte die Lotterieverwaltung in den neun bayerischen Spielbanken einsparen. Für Garmisch- Partenkirchen geht das Personal von 15 Stellen aus. Direktionsassistent Federle möchte diese Zahl nicht bestätigen, da es keinen Schlüssel für einzelne Casinos gebe. Ein Kollege habe schon gekündigt, weitere wollen in Ruhestand gehen. Zudem gibt es ein großes Freiwilligen-Programm, bei dem die Mitarbeiter mit Abfindungen gehen können. Aus Kreisen des Personals ist von fünf die Rede. "Ich hoffe, dass das reicht und wir nicht kündigen müssen", sagt Federle.

    Doch mit dem Personalabbau, da sind die Beschäftigten sicher, werde der Ertrag weiter einbrechen. Während die Lotterieverwaltung vor allem die privaten Spielhallen und das Rauchverbot für die drastisch sinkenden Besucherzahlen verantwortlich macht, sehen die Mitarbeiter in Garmisch- Partenkirchen schwere unternehmerische Fehler: Das Casino präsentiere sich veraltet; die zahlungskräftige Klientel fühle sich nicht angesprochen. Außerdem werde die Spielbank – trotz der Veranstaltungsreihen wie Cabaret Royale oder Cultur Royale – zu wenig vermarktet, etwa in Kooperationen mit den Touristikern. Der Werbung etwa seien Grenzen gesetzt, entgegnet Federle.

    Die Mitarbeiter wollen sich dem Schicksal nicht ergeben, sondern um ihre Arbeitsplätze auch öffentlich kämpfen. Der Erhalt soll für sie nicht zum Glücksspiel werden. Die Gemeinde habe sich schon an die zuständigen politischen Entscheidungsträger gewandt, betont Bürgermeister Schmid, um "insbesondere den Personalabbau zu stoppen".

    (merkur-online.de)
  2. #2
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    Standard Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel

    Garmisch-Partenkirchen - In spätestens vier Jahren könnte die letzte Kugel in der Spielbank Garmisch-Partenkirchen gefallen sein. Das befürchten die Mitarbeiter. Für die Gemeinde steht viel Geld auf dem Spiel.

    Das Alpencasino an der Garmischer Fußgängerzone zählt seit Jahren immer weniger Besucher, auch der Bruttospielertrag - die entscheidende Messgröße für die neun staatlichen Spielbanken in Bayern - sinkt stetig. Im Jahr 2004 wies die Spielbank noch rund 28 Millionen Euro aus, im Jahr 2010 waren es nicht einmal mehr 10 Millionen Euro.

    Bayernweit will die Staatliche Lotterieverwaltung insgesamt 140 Stellen abbauen. Die Mitarbeiter in Garmisch-Partenkirchen gehen von 15 Kollegen aus, die gehen müssen.

    Direktionsassistent Karlheinz Federle will diese Zahl nicht bestätigen: Es gebe keinen Schlüssel für einzelne Casinos. Ein Kollege habe schon gekündigt, weitere wollen in den Ruhestand gehen. Und es gibt ein großes Freiwilligen-Programm, bei dem die Mitarbeiter mit Abfindungen gehen können. Federle hofft, dass das reicht.

    Die stetigen Verluste spürt auch der Markt. Er erhält monatlich 15 Prozent des Bruttospielertrages. Je weniger Geld die Gäste ausgeben, umso weniger fließt ans Rathaus.

    (merkur-online.de)
  3. #3
    Harvey ist offline
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    Standard Spielbank Garmisch-Partenkirchen: Erneut Einbußen, aber Direktor hofft auf bessere Zeiten

    Garmisch-Partenkirchen - Der Trend setzt sich unvermindert fort: Das Alpencasino in Garmisch-Partenkirchen hat zum wiederholten Male Einbußen hinnehmen müssen: im Vergleich zu 2010 erneut zehn Prozent.

    Optimistisch war Direktor Peter Koppelstätter ins Jahr 2011 gestartet. Bei der Ski-WM im Februar wollte das Casino Präsenz zeigen und mehr Gäste ins Haus locken; dadurch sollte das Ergebnis steigen. Nun spricht er von einem „schwierigen Jahr“.

    Der Bruttospielertrag für 2011 beträgt 8,953 Millionen Euro - und damit nicht einmal mehr die Hälfte des Ergebnisses von 2006, also vor fünf Jahren. Freilich haben sich seither die Bedingungen für das Alpencasino wesentlich verändert. Koppelstätter freut sich, dass Garmisch-Partenkirchen weiter die Nummer 3 im Freistaat ist.

    Die Folgen des Einbruches spürt auch die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen: Sie bekam rund 1,343 Millionen Euro an Spielbankabgabe, über 150.000 Euro weniger als ein Jahr zuvor.

    Dennoch "erwarten wir, dass wir wieder besseren Zeiten entgegengehen", meint Koppelstätter. Dass die Gäste zufrieden seien, liest er an einem Anstieg des Trinkgeldes (Tronc) ab. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, alles weitere hängt von der Entwicklung der Rahmenbedingungen am Glücksspielmarkt ab", betont er.

    (merkur-online.de)

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